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Tipps zum Bügeln und Glätten von Kleidungsstücken

Tipps zum Bügeln und Glätten von Kleidungsstücken

CREATIVATE Bildung

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Juli 01, 2025

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Erfahrene Näherinnen wissen etwas, was Anfänger oft nicht wissen: Zwei Gewohnheiten unterscheiden ein Kleidungsstück, das handgefertigt aussieht, von einem, das wie im Laden gekauft aussieht. Die erste ist, Fäden während des Nähens sofort abzuschneiden. Die zweite ist, zu wissen, wie man das Bügeleisen richtig einsetzt.

Wenn Ihre fertigen Kleidungsstücke nicht ganz den gepflegten, professionellen Look haben, könnte Ihre Bügeltechnik das fehlende Puzzlestück sein.

Profi-Tipp: Die Begriffe „Bügeln“ und „Pressen“ werden oft synonym verwendet – doch es handelt sich nicht um dasselbe, und in der Bekleidungs sewing e spielt dieser Unterschied eine Rolle.

  • Bügeln – ein heißes Bügeleisen hin und her gleiten lassen, um Falten zu entfernen
  • Drücken – das Bügeleisen anheben und auf eine bestimmte Stelle aufsetzen, ohne es zu bewegen

Das meiste, was man bei der Herstellung von Kleidungsstücken tut, ist Bügeln, nicht Glätten.

Pressnähte öffnen

Das Aufbügeln von Nähten ist in der Bekleidungs sewing gängige Praxis – und das aus gutem Grund. So wird verhindert, dass sich die Nahtzugaben unter dem Stoff zu einer Wulst zusammenballen – was beim Tragen unangenehm sein kann und das Ausrichten sich kreuzender Nähte erheblich erschwert.

Um eine Naht aufzubügeln, beginnen Sie an der Nahtvorderseite und bügeln Sie die einzelnen Nahtzugaben in entgegengesetzte Richtungen glatt. Verwenden Sie bei hitzeempfindlichen Stoffen stets ein Bügeltuch zwischen Bügeleisen und Stoff, um Beschädigungen zu vermeiden.

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Ziernaht

Bügeln Sie die Nahtzugabe vor dem Absteppen in die gewünschte Richtung. So erhalten Sie eine glatte, ebene Oberfläche, an der Sie entlangnähen können, und erzielen ein deutlich saubereres Ergebnis.

Ziernähte sehen nicht nur gut aus – sie fixieren die Nahtzugaben dauerhaft und verleihen der Naht eine extra zusätzliche Strapazierfähigkeit. Das ist entscheidend für die Langlebigkeit: Durch das Bügeln allein wird eine Nahtzugabe zwar geglättet, hält aber wiederholten Maschinenwäschen nicht stand. Ohne Ziernähte müssen Sie die Nähte möglicherweise nach jeder Wäsche erneut bügeln.

Sobald Sie mit dem Absteppen fertig sind, bügeln Sie das Teil noch einmal, damit sich die Stiche in den Stoff legen und ein wirklich makelloses Ergebnis entsteht.

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Vlieseline einbügeln

Einlagestoffe verleihen den Bereichen, die dies benötigen, Struktur und Festigkeit – am häufigsten sind Kragen, Manschetten, Knopfleisten und Besätze. Bei aufbügelbaren Einlagestoffen sollten Sie immer Dampf verwenden. Die Kombination aus Hitze und Dampf aktiviert den Klebstoff und sorgt für eine feste, dauerhafte Verbindung mit dem Stoff.

Bevor Sie die Einlage auf Ihr Kleidungsstück aufbringen, testen Sie die Hitze- und Dampfeinstellungen zunächst an einigen Stoffresten desselben Stoffes. Dies ist besonders bei empfindlichen Stoffen wichtig – legen Sie im Zweifelsfall ein Bügeltuch oder ein leichtes Handtuch zwischen die Einlage und das Bügeleisen, um die Stoffoberfläche zu schützen.

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Profi-Tipp: Die Begriffe „Bügeln“ und „Pressen“ werden oft synonym verwendet, sind aber NICHT dasselbe. Bügeln ist der Vorgang, bei dem Falten durch Hin- und Herbewegen eines heißen Bügeleisens entfernt werden. Pressen ist der Vorgang, bei dem das Bügeleisen angehoben und auf eine bestimmte Stelle eines Werkstücks aufgesetzt wird.